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Zahnärztlicher Notfall

Während der regulären Öffnungszeiten sind wir unter der Praxisnummer +41 41 755 07 66 für Sie erreichbar. Wir werden Ihnen umgehend einen individuellen Termin in der Praxis anbieten.

Ausserhalb der regulären Öffnungszeiten, wenden Sie sich bitte an den zahnärztlichen Notfalldienst der SSO Zug unter 0844 22 40 44.

Zahnunfall

Kinder sind naturgemäss am häufigsten von Verletzungen im Zahn-/Mundbereich betroffen: Laut Statistik erleiden 50% von ihnen einen Zahnunfall, aber auch bei Jugendlichen und Erwachsenen sind solche Verletzungen nicht selten. Neue Trendsportarten wie Skateboard oder Inline-Skating haben sogar zu einer Zunahme von Zahnverletzungen in den letzten Jahren geführt.

Hier nun kurz die wichtigsten Verhaltensregeln nach einem Zahnunfall:

  1. Die Ruhe bewahren

  2. Die Unfallfolgen abschätzen:
    - Gibt es Anzeichen für eine Gehirnerschütterung (Kurze Bewusstseinsstörung, Schwindel, Erbrechen) -   sofort das nächste Spital oder den Hausarzt aufsuchen
    - Bei blutenden Gesichtsverletzungen: Blutstillung durch Kompression mit sauberen Stofftaschentüchern oder Verbandsmull. Prüfen, ob in den letzten fünf Jahren eine Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) durchgeführt wurde - Impfschein möglichst dem behandelnden Arzt oder Zahnarzt vorlegen. Bei grösseren Weichteilverletzungen oder Verdacht auf Knochenbrüche unverzüglich das nächstliegende Spital aufsuchen.
    - Sind Zähne locker, verschoben, ausgeschlagen oder abgebrochen?

  3. Bei Zahnverletzungen bleibender Zähne umgehend den Zahnarzt - ausserhalb der Sprechzeiten den zahnärztlichen Notdienst - kontaktieren.
    - Zahn ist abgebrochen: Abgebrochenen Teil aufbewahren und zum Zahnarzttermin mitbringen
    - Zahn ist gelockert: Belastung des lockeren Zahnes vermeiden, baldmöglichst Zahnarzt aufsuchen.
    - Zahn ist komplett herausgeschlagen: Zahn nur an der Krone berühren, nicht an der Wurzel! In kalter Milch oder Zahnrettungsbox (in Apotheke erhältlich) lagern, notfalls Zahn auch im Mund unter der Zunge aufbewahren. Behandlung beim Zahnarzt sollte innerhalb von 60 Minuten erfolgen, da ein Wiedereinpflanzen (Replantation) des Zahnes umso erfolgversprechender ist, je rascher die Behandlung erfolgt.
    - Zahn ist hineingeschlagen: Baldmöglichst Zahnarzt konsultieren

  4. Bei Milchzahnverletzungen: Verschobene oder hineingeschlagene Milchzähne können die im Knochen befindlichen Zahnkeime der bleibenden Zähne schädigen. Daher ist eine Behandlung in diesen Fällen unumgänglich. Meist harmlos sind hingegen kleinere Absplitterungen oder auch Lockerungen der vorderen Milchzähne.

Generell gilt, dass alle Zahnunfälle umgehend der Unfallversicherung zu melden sind, auch wenn es sich scheinbar um eine Bagatellverletzung handelt. Nur so wird die spätere Behandlung der zum Unfallzeitpunkt oft nicht erkennbaren möglichen Folgeschäden von der UV übernommen.

Was hilft bei Zahnschmerzen?

Eine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit aller Hausmittel wie auch Schmerztabletten ist nicht garantiert.


  • Bei Schwellungen hilft Kälte in Form von kalten Umschlägen oder Eisbeuteln. Feuchte Lappen oder Eisbeutel die man bei Schwellungen auf Ihre Wange legen kann, haben eine Entzündungshemmende Wirkung. Zuführen von Wärme im Mund kann Schmerzen verstärken, denn dadurch können sich vorhandene Bakterien besser vermehren.
  • Kühlen ist nach einer Zahnextraktion wichtig, denn es lindert Schmerzen da die Durchblutung durch Kühlung eingeschränkt wird. Kühlung am Ort der Zahnschmerzen kann wie auch durch Fussbäder Schmerzen lindern.
  • Mundspülungen mit Kamillentee, Salbeitee oder Alkohol können eine schmerzlinderung bewirken. Die Teesorten "Salbeitee" und "Kamillentee" funktionieren als Mundspülung gegen Zahnweh und Schmerzen im Mundraum sehr gut, da diese Teesorten antibakteriell wirken. Das Hausmittel Salbei kann vornehmlich bei Zahnfleischentzündungen und Zahnschmerzen einen guten Effekt erzielen, im Besonderen wenn Salbei direkt auf die Entzündung gegeben wird.
  • Bei Schmerzen im Mundraum ist Ruhe ratsam, damit man sich nicht unnötigen körperlichen Aktivitäten und Strapazen aussetzt, was die Zahnschmerzen meist erhöht.
  • Die Mundspülung mit Kochsalz kann beim Bekämpfen von Zahnschmerzen helfen indem man wenig Kochsalz in ein Glas mit Wasser gibt und die Mundspülung durchführt und danach den Mund mit kaltem Wasser ausspült.
  • Bei einer Zahnfleischentzündung sollte man eine schlecht sitzende Prothese entfernen und auf reizende Gegenstände wie Druckstelle durch Prothese (Prothesenstomatitis), Pilzbesiedelung an Zahnprothesen etc. achten und auf scharfen Speisen oder Mundwasser verzichten.

Schmerzmittel bei Zahnschmerzen

Schmerzmittel gegen Zahnschmerzen aus der Apotheke sind keine Dauer-Lösung, sondern können Zahnschmerzen überbrücken in der Zeit bis zum Zahnarzt-Termin, denn Zahnschmerzen sind ein Alarmzeichen, das auf eine Entzündung hinweist.

  • CONTRA-SCHMERZ®plus (Acetylsalicylsäure und Coffein)
  • Aspirin® (Acetylsalicylsäure)
  • Ponstan® (Mefenaminsäure)
  • Panadol® (Paracetamol)
  • Felden® (Piroxicam)
  • Ibuprofen 600
Hoch
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