Behandlungsablauf 

Parodontitis Therapie

  1. Erhebung des Parodontalstatus.
  2. Professionelle Zahnreinigung & Mundhygieneinstruktion
  3. Scaling & Kürettage
  4. Evtl. unterstützende antibiotische Therapie
  5. Evtl. parodontal chirurgische Therapie
  6. konsequentes parodontales Recall

Parodontologie 

Zahnfleischerkrankungen

Wir sind eine auf Parodontologie spezialisierte Zahnarztpraxis Zu unserer Routineuntersuchung gehört die Erstellung des Parodontal Screening Index (PSI). Dieser von der WHO (World Health Organisation) eingeführte Marker-Index weist uns auf parodontal gefährdete Zähne hin. Ab einem bestimmten Wert ist eine parodontologische Behandlung indiziert. Wir weisen Sie darauf hin und besprechen mit Ihnen die weitere Therapie.

Parodontitis 

Die Erkrankung des Zahnhalteapparates

Neben der Karies ist die Parodontitis die zweit häufigste Munderkrankung und führt unerkannt oder unbehandelt zum Verlust der Zähne. Erste Anzeichen für eine bestehende Erkrankung des Zahnhalteapparates, ist die Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Sowohl die Gingivitis als auch die Parodontitis sind entzündliche Erkrankung die von Bakterien ausgelöst werden. Die Gingivitis beschränkt sich ausschliesslich auf das Zahnfleisch (Gingiva). Die Parodontitis umfasst den gesamten Zahnhalteapparat (Parodontium = die Einheit aus Zahn, Zahnfleisch und Knochen). Einer Parodontitis geht immer eine Gingivitis voraus. Aus einer Gingivitis muss jedoch nicht immer eine Parodontitis entstehen. Beide Erkrankungen gehören direkt hinter der Karies zu den am häufigsten verbreiteten Erkrankungen des Menschen überhaupt. Das gefährliche an diesen Erkrankungen ist, das sie meistens vollkommen schmerzfrei ablaufen und deshalb vom Patienten selber nicht erkannt werden. Lediglich das häufigere Zahnfleischbluten fällt hin und wieder auf. Zahnverlust ist allerdings nicht das einzige Risiko einer Parodontitis. Eine unbehandelte Parodontitis erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Arterienverkalkungen auf das zwölffache, von Schlaganfällen auf das achtfache, von Diabetes, Rheuma und Magen Darmkrankheiten um ein vielfaches. Bei Frauen sollte immer beachtet werden, dass das Risiko einer Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht sieben mal höher sind beim Vorliegen einer Parodontitis. Gingivitis und Parodontitis sind bei richtiger Mundhygiene, ergänzt durch professionelle Zahnreinigungen (PZR) vermeidbar. Eine Gingivitis ist fast immer heilbar. Eine Parodontitis kann meist durch eine entsprechende Therapie verbessert werden oder geheilt werden. Der Verlust von Knochen, der aufgrund der Parodontitis abgebaut wurde, kann jedoch nicht bzw. nur in speziellen Fällen regeneriert werden. Zahnfleischrückgang kann auf Wunsch durch plastische Korrekturen verbessert werden. Allgemein kann durch die Therapie erreicht werden, dass die Parodontitis kontrollierbar wird und zum Stillstand kommt, so dass eigene Zähne lebenslang erhalten bleiben können. (aus Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie; www.dgparo.de)
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